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Ultraschall
der Brust
Veränderungen
der Brust sind sehr vielseitig und können Ausdruck
unterschiedlichster Erkrankungen sein. Um Ihnen einen ersten Überblick
zu geben über die wichtigsten Veränderungen der Brust und deren
Diagnostik, haben wir diese Seite für Sie zusammengestellt.
Wichtige
Anzeichen einer Brusterkrankung sind :
- Knotenbildung
- Einziehung
oder Vorwölbung im Brustbereich
- Orangenhautartige
Veränderung der Brustoberfläche
- Austreten
von Flüssigkeiten im Bereich der Brustwarzen
- Exemartige
Veränderungen der Brustoberfläche
- Rötung
- Schmerzen
in den Brüsten
Diese Veränderungen können sich als
harmlos herausstellen, sie können aber auch erste Anzeichen für
eine bösartige Erkrankung sein.
Häufigkeit
von Brustkrebserkrankungen:
Brustkrebs
ist in den westlichen Industrieländern die häufigste bösartige
Erkrankung der Frau.
In
den letzten 20 Jahren haben die Erkrankungsfälle stetig um 1-2 % im
Jahr zugenommen, so das mittlerweile jede 10. Frau in Deutschland an
Brustkrebs erkrankt. Die Erkrankung tritt gehäuft zwischen dem 45.
und 70. Lebensjahr auf, jedoch steigt der Anteil der jüngeren
Frauen (jünger als 40 Jahre) und liegt mittlerweile bei ca. 35%
aller Brustkrebserkrankungen.
Brustkrebs
ist heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt und richtig behandelt wird!
Deshalb
ergreifen Sie die Initiative, um eine Brustkrebserkrankung frühzeitig
zu entdecken.
Möglichkeiten
der Vorsorgeuntersuchungen
I.
Monatliche Selbstuntersuchung der Brust
Nehmen
Sie sich einmal im Monat, am besten kurz nach der Regelblutung, Zeit
für eine gründliche Selbstuntersuchung der Brust. Mit dieser
einfach durchzuführenden Kontrolle
können Sie selbst mögliche Veränderungen frühzeitig entdecken
und bei ihrer Frauenärztin abklären lassen. Wenn Sie Auffälligkeiten
- wie zum Beispiel Knoten oder Verhärtungen - bemerken, muss dies
kein Grund zur Besorgnis sein. Bei Frauen unter 40. Jahren sind acht
von zehn Knoten gutartig.
Ihre
Frauenärztin/Ihr Frauenarzt überreicht Ihnen gerne ausführliche
Broschüren zur Selbstuntersuchung der Brust. An Modellen kann die
Untersuchung auch in vielen Arztpraxen geübt werden.
II. Tastuntersuchung im Rahmen der
Krebsvorsorgeuntersuchung
Ab
dem zwanzigsten Lebensjahr steht jeder Frau in Deutschland gemäß
Gesetzt eine Krebsvorsorgeuntersuchung zu. Ab dem dreizigsten
Lebensjahr umfaßt die Vorsorge auch eine Tastuntersuchung der
Brust. Bei dieser Gelegenheit wird Ihre Frauenärztin/Ihr Frauenarzt
Ihnen die Selbstuntersuchung der Brust erläutern.
III.
Ultraschalluntersuchung der Brust (Mammasonographie) – eine
strahlungsfreie Zusatzuntersuchung
Bei
der Mammasonographie werden beide Brüste sowie beide Achselhöhlen
mit einer Ultraschallsonde nach einem vorgegebenen Schema
untersucht, um mögliche Veränderungen darzustellen.
Unterschieden
werden zystische und solide
Veränderungen.
Besonders
wichtig ist die Ultraschalluntersuchung bei bindegewebsdichten Brüsten,
da hier eine Beurteilung mittels Röntgenbild nur sehr eingeschränkt
möglich ist.
Die
Vorteile der Mammasonographie liegen in der schmerzlosen Durchführbarkeit,
sowie in der guten
Identifikation von Veränderungen in der Brustdrüse ohne Strahlenbelastung.
Nachteilig
ist, daß mikroskopisch kleine Veränderungen bedingt durch
technische Gegebenheiten nicht erkannt werden können.
IV. Röntgenuntersuchung
der Brust (Mammographie)
Die
Mammographie ist ein additives Verfahren zur Mammasonographie.
Sehr
kleine Veränderungen, wie z.B. Mikroverkalkungen in der Brust können
nur durch dieses Verfahren aufgedeckt werden. Bei strahlendichten Brüsten
ist die Beurteilbarkeit allerdings häufig schwierig. Manche Veränderungen,
wie z.B. Zysten können nur schlecht diagnostiziert werden.
Die
Qualität dieser Untersuchung hängt sehr stark von den Erfahrungen
des Untersuchers und den verwendeten Röntgengeräten ab und geht
immer mit einer, wenn auch heute durch die moderne Technik
verminderten, Strahlenbelastung der Brust einher.
V. Sonstige Untersuchungen
Weitere
Untersuchungen wie z.B. die sog. Galaktographie
(Darstellung der Milchgänge mit Kontrastmittel) werden gezielt nur
bei bestimmten Symptomen durchgeführt (z.B. blutige Sekretion aus
der Brustwarze).
Ist
das Brustgewebe gar nicht oder nur schwer mit der konventionellen
Mammographie zu beurteilen und besteht der Verdacht auf eine
Erkrankung der Brust, kann eine Magnetresonanztomographie
(Schichtuntersuchung) durchgeführt werden.
Fragen
Sie Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt -
Sie werden gerne für Sie ein Vorsorgeprogramm der Brust
zusammenstellen.
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