Pränatale
Diagnostik:
[Einleitung]
[Chorionzottenbiopsie]
[Fruchtwasseruntersuchung]
[Nabelschnurpunktion]
[Ultraschall]
[Nt
Screening] [Zytogenetische Auswertung]
[Humangenetische Beratung]
[3D-Untersuchungen]
Chorionzottenbiopsie
10.-13. Schwangerschaftswoche
Bei dieser
Untersuchung wird durch eine Punktionsnadel Gewebe aus dem
Mutterkuchen entnommen. Man kann den Eingriff sowohl über die
Bauchdecke als auch durch die Scheide durchführen. Der Eingriff
durch die Scheide sollte jedoch nur in Ausnahmefällen durchgeführt
werden, da er ein höheres Infektionsrisiko hat.
Da in den letzten Jahren die Ergebnisse
bei den Fruchtwasseruntersuchungen immer schneller vorlagen und
heute bereits nach ca. 24 – 48 Stunden mit verlässlichen
Fruchtwasserergebnissen zu rechnen ist, wird die Chorionzottenbiopsie
seltener durchgeführt. Sie sollte bei Stoffwechselerkrankungen oder
seltenen Erbkrankheiten angewandt werden. In der Routine würden wir
wegen des geringeren Risikos immer die Amniozentese vorziehen.
Lediglich bei Befunden, bei denen schon früh eine (11-13 SSW) eine
definitive Abklärung gewünscht (Wunsch der Eltern ) oder
erforderlich (auffälliger Sono Befund) ist, sollte eine Chorionzottenbiopsie durchgeführt werden.
Das Risiko dieser Untersuchung liegt
etwa bei 1:100. Das Ergebnis liegt ca. 24-48 Stunden nach der
Punktion vor. |