Pränatale
Diagnostik:
[Einleitung]
[Chorionzottenbiopsie]
[Fruchtwasseruntersuchung]
[Nabelschnurpunktion]
[Ultraschall]
[Nt
Screening] [Zytogenetische Auswertung]
[Humangenetische Beratung]
[3D-Untersuchungen]
Was ist Pränatale
Diagnostik ?
Die pränatale
Diagnostik dient der Diagnose von fetalen Erkrankungen im
Mutterleib. Uns stehen heute verschiedene Methoden zur Verfügung,
um Erkrankungen des Embryos in verschiedenen Stadien der
Schwangerschaft zu erkennen. Man unterscheidet invasive Methoden (Fruchtwasseruntersuchung /
Chorionzottenbiopsie/
Nabelschnurpunktion) von nichtinvasiven Methoden
(Ultraschall /
serologische Untersuchungen aus mütterlichem Blut).
Unter den einzelnen Punkten sollen die
möglichen Untersuchungsmethoden erklärt und gegeneinander
abgegrenzt werden. Alle Untersuchungen haben den Ansatz, fetale
Erkrankungen zu erkennen um evtl. mögliche vor- oder
nachgeburtliche Therapien zu planen oder aber bei schweren
Erkrankungen den Eltern die Möglichkeit zu geben, über sonstige
Konsequenzen nachzudenken.
Zunächst jedoch einmal zu den invasiven
Methoden:
Man nennt diese invasive Methoden, da hier mit einer Punktionsnadel
Gewebe oder Flüssigkeit aus der Nabelschnur, der Fruchthöhle oder
dem Mutterkuchen entnommen werden muss. Diese Untersuchungen haben
den Vorteil, dass die sich daraus ergebenen Befunde höchst
zuverlässig sind und für die Erkennung von genetischen
Erkrankungen (Down – Syndrom) oder serologischen Erkrankungen des
Feten (Blutgruppenunverträglichkeit / Infektionen) die genauesten
Resultate bringen. Diesem Vorteil
steht als Nachteil das Risiko dieser Eingriffe gegenüber. Risiko
bedeutet, dass mit einer geringen Wahrscheinlichkeit ein Kind durch
diesen Eingriff verloren geht. Dabei geht es im Ultraschallzeitalter
weniger um Verletzungen des Kindes als um Fehlgeburten durch
Blasensprung oder Infektionen.
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